Kindergarten Alltag

Speiseplan

Speiseplan

05.02. bis 08.03.2024

Montag, 05.02.Dienstag, 06.02.Mittwoch, 07.02.Donnerstag, 08.02.Freitag,09.02.Ausgewählt:
Spirelli (Hell) mit Brokkoli-SahnesoßePolenta mit warmer KirschsoßeWeißkohleintopf mit gerösteten SonnenblumenkernenVollkornnudeln mit ArrabiatasoßePürrierter ErbseneintopfVon den Kindern und Erzieher/innen der blauen Gruppe ausgesucht
Montag, 12.02.Dienstag, 13.02.Mittwoch, 14.02.Donnerstag, 15.02.Freitag, 16.02. 
Schleifchennudeln mit KäsesahnesoßeMilchreis mit Zimt und ZuckerSpanischer EintopfPetersilienkartoffeln mit KräuterquarkFischnuggets (Kabeljau) mit Currykokossoße & ReisVon den Kindern und Erzieher/innen der gelben Gruppe ausgesucht
Montag, 19.02.Dienstag, 20.02.Mittwoch, 21.02.Donnerstag, 22.02.Freitag, 23.02. 
Rigatone (Hell) mit Spinat-FetasoßeKaiserschmarrn mit warmer VanillesoßeCremiger Kürbiseintopf mit Erbsen und SüßkartoffelnVollkornspirelli mit GemüsebologneseBackfisch (Seelachs) mit Meerrettich-Zitronensoße & ReisVon den Kindern & Erzieher/innen der blauen Gruppe ausgesucht
Montag, 26.02.Dienstag, 27.02.Mittwoch, 28.02.Donnerstag, 29.02.Freitag, 01.03. 
Linsen in Sahnesoße mit BulgurHackfleischbolognese mit Makkaroni und ReibekäseLeipziger Allerlei mit KartoffelnKichererbsen-EintopfAlaskaseelachsfilet mit Meerrettichsoße und GemüserisottoVon den Kindern und Erzieher/innen der roten Gruppe ausgesucht
Montag 04.03.Dienstag 05.03.Mittwoch, 06.03.Donnerstag, 07.03.Freitag, 08.03. 
Schleifchennudeln mit ChampignonsahnesoßeSchnitzel mit Bohnengemüse und KartoffelnOmas Kartoffelcremsuppe mit ½ Wiener oder TofuwienerRavioli mit TomatensoßeKein Essen: FeiertagVon den Kindern & Erzieher/innen der grünen Gruppe ausgesucht

Das Wort Advent bedeztet übersetzt „Ankunft“ Es verweist auf die Zeit vor der Geburt Jesus. Das heißt, es ist eine Wartezeit. Auf ein Kind zu warten, kennen viele von uns. Das Ende einer Schwangerschaft ist immer ein wenig beschwerlich, aber auch eine schöne Zeit mit Hoffnungen und Vorfreude. Eben eine Zeit der Erwartung. Von diesen Emotionen ist auch der Advent im Kindergarten begleitet.

In der Kita freuen sich die Kinder in der Vorweihnachtszeit mit viel Spannung auf den heiligen Abend. Diese Wartezeit ist bei uns bunt und besinnlich gestaltet. Wir gehen ins Theater und Kino. In den Gruppen werden spannende und schöne Adventskalender von den Eltern und Erzieher/ innen aufgehangen.

Am 4. Dezember haben wir unsere Kita als Teil des lebendigen Adventskalenders , am Abend für Gemeinde und Anwohner geöffnet. Wir haben gemeinsam Tee getrunken, Plätzchen gegessen, eine Geschichte gehört und Begriffe geraten, die die Kinder beschrieben haben. Es war ein schöner Abend.

Am Mittwoch den 06. Dezember kam in der Nacht der Nikolaus in unser Haus und hat für jedes Kind eine kleine Überraschung im Schuh hinterlassen. Die Freude und Aufregung war groß, als unsere Kleinen am Morgen den Besuch bemerkten.

In der folgenden Woche haben wir gebacken, mit den Kindern im Morgenkreis Weihnachtslieder gesungen und Geschichten gehört, Sterne gebastelt und uns mit den Kindern an dem Schnee in Berlin erfreut. Am 14. Dezember kam Santa Lucia in den Morgenkreis und brachte zur Freude der Kinder Kekse mit.

All diese wunderbaren Aktionen sollen den Kindern und Familien die Zeit im Advent schön und spannend gestalten. Vom 22.12. 2023 bis zum 01.01.2024 macht unsere Kita Weihnachtsurlaub und so wünschen wir allen Familien ein wundervolles Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neuen Jahr.

Waldwoche Herbst

„Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da,

er bringt uns Wind, hei hussassa!

Schüttelt ab die Blätter,

bringt uns Regenwetter.

Heia hussassa, der Herbst ist da!“     (H. R. Franzke)

passender könnte ich es nicht formulieren, als die Worte des Liedes es tun: Der Herbst ist da! Er hat sich uns in den vergangenen drei Tagen wirklich mit aller Pracht von allen Seiten präsentiert. Wir hatten Raureif, Tautropfen, blauen Himmel, wärmende Sonnenstrahlen, buntes Laub, Zugvögel, Kastanien, Eicheln, Nadeln, Zapfen, Matsch, Wind und Wolken, feinen Sprühregen, Kälte und Dauerregen. Da war es nicht nur herausfordernd immer die passende Kleidung zu finden, sondern auch die jeweils zum Wetter passenden Orte im Wald. So waren wir jeden Tag an einem anderen Ort und haben uns auch jeden Tag anders beschäftigt. Das Thema NaturKunst – Kunst mit Naturmaterialien begleitete uns dabei durch alle drei Tage, ebenso wie Herbstlieder, ein Windgedicht und der Yogasonnengruß.

Am Mittwoch war es morgens so kalt, dass wir einen längeren Spaziergang gemacht haben um in Bewegung zu bleiben. Einen Teil des Weges haben wir schleichend in einer sogenannten „Scoutline“ (Tierfährte in Reihe nach einander) durch den dichten Wald zurückgelegt. Unser Lager haben wir am Rande eines Kiefernwaldes auf einer großen sonnigen Wiese aufgeschlagen. Dort haben wir geschnitzt, gebaut, gespielt, beobachtet, gesammelt, Tiere entdeckt, Tiere und Pflanzen bestimmt und uns Ferngläser gebastelt. Wir haben Efeublätter gesammelt um daraus gemeinsam für die drei Tage Seife herzustellen. Zum Abschluss haben wir gemeinsam verschiedene Naturmaterialien gesammelt, sortiert und daraus ein großes Landart Bild gelegt.

Am Donnerstag war es zwar wärmer, aber auch nässer. Als Lagerplatz haben wir an diesem Tag deshalb einen Ort im dichteren Wald aufgesucht. Dort gibt es viele alte Holzstämme, einen Lagerplatz und ein paar Holztipis. Von dem anhaltenden Sprühregen haben wir unter dem dichten Dach der Blätter fast nichts mitbekommen. Auf dem Weg zum Platz sind einige Kinder mit mir in einer „Seilschaft“ auf Abenteuerwanderung durchs Unterholz gegangen. Andere haben sich dem Bollerwagen auf dem Waldweg angeschlossen. Am Lagerplatz haben wir viel kreativ gestaltet, mit Stöckern, Kastanien, Eicheln, Ästen, Blättern, Wolle, Zahnstochern und Toilettenpapierrollen. Ein Vater hat mit uns mit Hilfe einer Plane einen trockenen Unterstand gebaut. Wir haben auch eine Blindschleiche beobachten können. Im Schlusskreis konnten wir blind fühlen wie sich die Früchte des Herbstes anfühlen und haben versucht dies mit Worten zu beschreiben. In Kleingruppen sind dann mehrere kleine Naturkunstwerke entstanden.

Freitag war es dann ganz grau in grau, es war windig und viel Regen vorhergesagt. Seit Juni diesen Jahres gibt es zum Glück auf dem Waldspielplatz im Blankenfelder Forst einen großen Unterstand. Dies sollte unser Ziel für den Lagerplatz werden. Zu Beginn war es noch recht trocken und wir konnten auf dem Weg viele bunte Blätter für die Laternenbasteleien in der Kita sammeln. Nachdem wir nochmals Herbstfrüchte fühlten und beschrieben, haben wir weitere Naturschätze gesucht, an Hand ihrer Eigenschaften. Mit diesen Waldschätzen hat dann jedes Kind für sich an einem selbstgewählten Baum mit Salzteig ein Kunstwerk erstellt. Es sieht toll aus, wenn man nun über den Spielplatz schaut und die vielen Kunstwerke an den Bäumen erblickt. Es hat sich dann ganz schön eingeregnet und unsere Aktivitäten waren vor allem davon geprägt in Bewegung zu bleiben um uns warm zu halten. Einige Kinder schien der Regen gar nicht zu stören, andere brauchten mehr Unterstützung und Motivation um trotz Regen und Kälte ins spielen und in Bewegung zu kommen. Wir haben Bewegungslieder gesungen, Fange gespielt, sind rennen und spazieren gewesen, waren Balancieren und haben einen Hindernislauf gemacht, es gab „Reitstunden“ auf dem Spielplatzpferd und Autorennen auf der Zielgerade. Auf Grund der anhaltenden Kälte und des Dauerregens haben wir uns ein wenig früher auf den Rückweg in die Kita begeben. Zuvor haben wir zum Abschluss aus Kastanien ein Labyrinth gelegt und die Reste der Kastanien und Eicheln für die Wildschweine am Rand verteilt. Zurück in der Kita haben wir alle nass gewordenen Sachen gegen trockene getauscht und uns in warme Decken gekuschelt, bevor wir eine leckere wärmende Suppe genossen haben. Das Herbstwetter hat es uns an diesem letzten Tag wirklich nicht leicht gemacht. Aber die Kinder haben die Herausforderung toll gemeistert. Sie haben sich nicht unterkriegen lassen. Am Schluss saßen alle fröhlich aufgewärmt mit roten Wangen am Mittagstisch in der Kita und waren stolz über die gemeisterte Herausforderung und begeistert von den Erlebnissen, aber auch müde und zu Recht ko.

So ist eine besonders abwechslungs- und erlebnisreichen aber auch herausfordernde Herbstwaldwoche zu Ende gegangen.

Danke an alle Eltern, die uns begleiten konnten!

Herzliche Grüße

Chrissy i.A. vom gesamten Waldteam

Mit den Donnerkindern bei der Regentrude

Am Freitag, den 20.10.2023 hat unsere Donnerkindergruppe (die Kinder ein Jahr vor der Schule) eine Einladung erhalten, im Lutherhaus in der Pradelstraße, das Theaterstück „die Regentrude“ zu schauen. Das war für uns natürlich ein guter Anlass, uns mit den Kindern auf den Weg zu machen. Das Theaterstück wurde von drei Schauspielerinnen gespielt und hatte das sehr aktuelle Thema, heißer Sommer und damit verbunden Wasserknappheit. In dem Märchen war die Lösung einfach, wie oft im Märchen, musste man eben nur die Regentrude wecken und schon war der Regen wieder da. Für die Kinder gab es auch eine gute Lösung, es regenet nicht, dann müssen wir zu Gott beten und der regelt das.

Nun wissen wir, dass es komplexere Lösungen braucht, um dieses Problem in der Zukunft zu lösen. Doch das Theaterstück war spannend und die Kinder waren fasziniert von der Darstellung.

Erntedankgottesdienst

Am Sonntag, den 24.09.2023 feierten die Familien der Kita, mit der Gemeinde und den Gemeindekindern den Erntedankgottesdienst in diesem Jahr.

Es wurde zur Vorbereitung gesungen und gebastelt. Wir haben mit den Kindern über das Säen und das Ernten, sowie über das Wachsen von Obst und Gemüse gesprochen. Übers Jahr pflegen die Kinder ihr Hochbeet im Garten und können so die Pflanzen bei ihrer Entwicklung beobachten. Es braucht nicht nur Wasser, Sonne und guten Boden, sondern auch Pflege und Fürsorge. Dafür das all das gelingt, können wir dankbar sein. Dieses Wissen brachten die älteren Kinder immer wieder in der Vorbereitung ein. Beim Gottesdienst sind unsere Kinder mit einem Bollerwagen in die Kirche eingezogen, haben die Altartreppe geschmückt und Ihre Lieder gesungen. Gemeinsam mit den Familien und Gemeindemitgliedern war es wieder ein lebhafter und fröhlicher Familiengottesdienst.

Schulanfängergottesdienst

Für unsere Donnerkinder (Kinder ein Jahr vor der Schule) endete ein mit vielen Aktionen, wie dem Besuch im Virchow Krankenhaus, vielen Besuchen auf den Spielplätzen in der Umgebung, einer Übernachtung mit Besuch eines Aktionsspielplatzes im Märkischen Viertel und abschließenden gemeinsamen Frühstück mit den Eltern, Besuche in Bibliothek, Kindermuseum und Theater, Waldtagen und Waldwochen, Besuch in der Grundschule, sowie einer S-Bahn Ring Fahrt mit Spielen auf dem Tempelhofer Feld gestaltetes Kitajahr am Sonntag, den 16.07.2023 mit einem schönen Schulanfägergottesdienst. In diesem Gottesdienst wurde ein Kind aus unserer Einrichtung getauft und die Kinder haben Mauern gebaut , aber auch wieder zum Einsturz gebracht. Sinnbild für die Ängste, die uns bei einem Neuanfang begleiten haben wir die Geschichte der Mauern von Jericho gehört. Die Kinder haben die Posaunen durch Trillerpfeifen ersetzt, aber klar wurde, wenn man sich auf Gott verlässt kann man mutig jeden Neuanfang wagen.

Einen Abschied von uns und damit einen Neuanfang in beruflicher Hinsicht wagt auch unsere langjährige Kollegin (Tina Baewert), die in diesem Gottesdienst auch von uns verabschiedet wurde. Wir wünschen unseren großen Kindern und Tina alles Glück und Gottes Segen auf Ihren weiteren Lebenswegen.

Sommerfest mit der Gemeinde

Am Sonntag, den 02.07.2023 fand rund um die Friedenskirche das Sommerfest unserer Gemeinde und der Kindertagestätte statt. Viele Gemeindemitglieder, Familien, Anwohner und Mitarbeiter der Gemeinde trafen sich bei tollem Wetter zum Kindermusical „Sag niemals nie zu Ninive“, zu Spielen, einer Hüpfeburg, Bastelein, Infoständen und Turmbesteigungen. Bei einer rundum fröhlichen und entspannten Atmosphäre, konnten die Kinder mit Ihren Eltern am Kitastand Sommerhüte aus Zeitungspapier und Portemonnaies aus Getränkekartons basteln. Am Stand der Eltern gab es zur Stärkung viele verschiedene Salate und andere Leckereien auf die Hand.

Im Gemeindesaal konnte man Geschichten lauschen und am Abend gab es in der Kirche noch eine Andacht. Es war ein wirklich schönes Sommerfest. Vielen Dank an alle Beteiligte.

Unsere Donnerkinder bei den Teddydocs

Am 16. Mai 2023 waren wir mit unseren großen Donnerkindern eingeladen, im Virchowklinikum zu den Teddydocs, in die Sprechstunde zu gehen. Alle Kinder hatte vorher überlegt, welches Ihrer Kuscheltiere zu Hause wohl eine Krankheit, oder einen kleinen bis großen Schmerz hat.

Es waren Teddybären, aber auch Dinos oder Hunde bei den Kuscheltieren, die dort in der Sprechstunde vorgestellt wurden. Jedes Kind mit seinem Kuscheltier bekam um 11:00 Uhr einen Arzt, oder eine Ärztin, die sich ganz intensiv mit den Schmerzen und Krankheiten unserer kuschligen Patienten beschäftigten. Es wurde geröntgt, untersucht, abgehört, operiert und eingegipst. Die Kinder waren gespannt zu erfahren, was in einem Krankenhaus so passiert, wenn man Schmerzen hat.

Auf dem Hof stand noch das Knochengerippe Egon, der den Kindern alle Knochen zeigte und in einem Rettungswagen der Johanniter konnten sich die Kinder auch genau umsehen. An einem Stand erklärte eine junge Medizinstudentin den Kindern noch die Bestandteile des Blutes und in der Apotheke bekamen die Kinder ihre Teddydocs- Urkunde.

Es war ein großartiges Erlebnis und wir danken den Eltern, die uns diesen Termin ermöglicht haben von ganzem Herzen.

Waldtage Sommer 2023

„Hörst du, wie die Bäume singen, hör mal zu, sie sagen dir,

Frühling, Sommer, Herbst und Winter war ’n schon alle Jahre hier.

Hörst du, wie die Bäume flüstern, denn sie wissen allerhand,

sogar deinen Urgroßvater haben sie schon als Kind gekannt.“

Nico Bizer

Dieses Lied hat uns durch die Sommer-Waldwoche begleitet. Das dazu passende Motto dieser Woche war: Der Wald lebt!

Wir haben entdeckt, was im Wald lebt. Welche Tiere leben hier? Welche Pflanzen entdecken wir? Woran erkennt man den Unterschied zwischen lebenden Bäumen und Totholz? Wie fühlt sich der Wald aus Perspektive der Tiere an? Wie klingt der Wald und wonach riecht es?

Wir haben wunderschöne Orte im Wald entdeckt und sind so einige viele Schritte gelaufen. Einen Teil des Weges haben wir uns täglich sogar als Tausendfüßler an einem Seil still und gemeinsam durch den Wald bewegt. Manche Kinder trauten es sich dies auch barfuß und/oder blind zu tun.

 Es wurde getanzt, gesungen, gebetet, geschnitzt, geklettert, Tiere beobachtet, gesammelt und bestimmt. Mit dem Kindersonnengrus haben wir all das um uns herum, dankend bedacht und Himmel, Erde, Sonne, Mond und Sterne, Baum, Blumen, Gras und alle Kinder begrüßt.

Wir haben Blumen und andere Pflanzen bestimmt. Dabei haben die Kinder auch die große Verwechslungsgefahr von weißen Doldenblütlern kennen gelernt. Woran erkennt man weiße Doldenblüten? Was ist das besondere Merkmal? Worin unterschieden sich die giftigen und nicht giftigen weißen Doldenblütler? Da das sehr schwierig ist, lernten die Kinder auch, dass man um weiße Doldenblüten im Kindergarten generell einen Bogen macht, beim Spielen und sie nicht pflücken darf.

Am Dienstag haben wir im Kreis ein großes Netz gewoben. Dabei war zu spüren wie sehr alle Teile voneinander abhängig sind. Spielerisch konnten wir so etwas über die Abhängigkeiten im Ökosystem erfahren, die Kreisläufe, die Nahrungsketten.

Am Mittwoch haben wir in Kleingruppen Wichtelhäuser gebaut und am Donnerstag haben wir mit gesammelten Wald- und Wiesenschätzen (Blüten, Blätter, Gräser, Rinde, Sand…) kleine Postkarten gestaltet.

Es waren drei volle eindrucksreiche und wunderschöne Tage im Wald.

Vielen Herzlichen Dank an alle helfenden Eltern und Großeltern und ein besonderer Dank an alle für die wundervollen Lunchpakete der Kinder. Das Picknick im Wald mit den Brotboxen von zu Hause ist immer ein kleines Highlight.

Artikel von Chrissy Peltz

Teamtage 2023

In diesem Jahr fand vom 09.03.2023 bis zum 10.03.2023 unsere Teamtage zum Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ statt.

Dieses Thema ist bereits in unserer Konzeption verankert und wir wollten nun als Team die theoretischen Grundlagen zur Nachhaltigkeit vertiefen, so wie auch Ideen für den Kitaalltag entwickeln. Am ersten Tag haben wir mit der Dozenten Melanie E. gearbeitet und auf Grundlage der Theorie viel spannende Praxisanregungen aus Ihrer Arbeit erfahren. Aus diesem Tag sind konkrete Ideen entstanden, mit denen wir am zweiten Tag mit der Hilfe unserer Fachberatung Juliana R. sehr praxisnahe Projekte erarbeitet haben.

Als Ergebnis aus diesen zwei Teamtagen werden wir nun im nächsten Jahr ein ganz besonderen Augenmerk auf den Umgang mit der Ressource: Wasser, Papier und Essen legen. Zu allen drei Themen haben sich Arbeitsgruppen gebildet, in denen schon ganz konkrete Ideen entwickelt wurden, es aber auch noch viel Raum für die Ideen und Anregungen der Kinder gibt.

Um uns bei der Entwicklung von Ideen im Rahmen von BNE zu unterstützen beteiligen wir uns nun seit Juni am „Programm Berliner Klima Kitas“ mit Material der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz.

Unser Spielhaus wird geliefert

Am Montag, den 21.11.2022 war es endlich soweit. Das neue Spielhaus wurde geliefert. Alle Kinder und Erzieher/-innen waren ganz aufgeregt, denn auf dieses Spielhaus hatten alle ja schon so lange gewartet. Der Garten konnte in der Zeit der Lieferung und des Aufbaus natürlich nicht bespielt werden, aber zum Glück hat ja unsere Kita nach allen Seiten große Fenster und durch diese haben wir die Gartenbauer beobachtet.

Das Haus wurde in einzelnen Teilen geliefert und der Gang zur Stelle, auf der es stehen sollte war schmal, aber mit Hilfe ihres Baggers und mit viel Geduld fand das Kletterhaus seinen Platz.

Nachdem die erste Firma unser Spielhaus aufgestellt hatte, kam zwei Wochen später, die zweite Firma und tauschte unseren Buddelsand aus, setzte unseren Zaun neu und befestigte unsere Rutsche.

Nun kann eine neuen Gartensaison starten und die Kinder und Mitarbeiter der Kita sind froh und glücklich über Ihren neu gestalteten Garten.

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Mitgliedern der Gemeinde und den Eltern bedanken, die Geld gespendet haben, damit der Spielplatz für unsere Kinder so schön werden konnte.

Vielen Dank!!!

Sankt Martin

„Ich gehe mit meiner Laterne“

in jedem Jahr findet in vielen Kindergärten im November das Laternenfest satt. Aufgrund unserer christlichen Tradition hat dieses Fest jedoch bei uns noch einen anderen Hintergrund. Wir feiern das „Sankt Martins Fest“ am 11.11.2022 zusammen mit der Katholischen Gemeinde Maria Magdalena in der Platanenstraße. Bereits zuvor haben wir in der Kita mit den Kindern Laternen gebastelt, Martins- bzw. Laternenlieder gesungen und die Geschichte von Sankt Martin erzählt. In dieser Geschichte, in der der Soldat Martin seinen Mantel im Winter mit einem Betteler teilt, werden den Kindern christliche Grundwerte von Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft vermittelt. Das Teilen steht auch bei der Feier zum Sankt Martinsfest im Mittelpunkt. Es wurden, nach dem großen Umzug und dem Anspiel der Christenlehrekinder in der Katholischen Kirche, Hörnchen, Tee und Glühwein auf dem Gelände der Friedenskirchengemeinde in Niederschönhausen, aber auch das Licht aus den vielen verscheidenen Laternen und die Freude der Kinder an dieser Feier geteilt.

Unser Kindergarten feiert Geburtstag

Am Freitag, den 02.09.2022 feierte unsere Kita ihren 5. Geburtstag. Die Kinder, Eltern, Gemeindevertreter und Familien trafen sich um vier Uhr im Garten des Kindergartens. Die Erziehr/-innen und Kinder hatten den Garten, das Haus und den Zaun bunt geschmückt und allen Kindern war klar, wer Geburtstag hat bekommt Geschenke. So hat der Kindergarten zu seinem 5. Geburtstag einen kleinen Apfelbaum geschenkt bekommen. Ganz im Sinne von Martin Luther: „Und wenn morgen die Welt unterginge, würd ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“ dieses Zitat wurde dem Reformator zugeschrieben und auch wenn er es nicht so gesagt hat, so entspricht doch der Gedanke unserem christlichen Glauben. Für das Bäumchen beraten wir nun, auf welchem Platz in unserem Garten es gut gedeihen kann.

Natürlich kam auch ausser dem Geschenk die Torte von Cornelia Winter- Barnstedt aus dem GKR, die vielen lustigen Spiele, die kreativen Bastelein und das Kinderschminken gut bei den Kindern an. Zum Beginn unsere Feier und am Ende wurde gesungen und bei den Liedern konnte man hören, dass nicht nur unsere Kinder tolle Singstimmen haben. Besonderen Dank für dieses schöne Fest geht natürlich an die Erzieher/-innen und die vielen Eltern, die für ein so leckeres Buffet gesorgt haben. Alle Gäste und Mitwirkende haben festgestellt, das war ein wirklich gelungenes Fest.

1. Juni Kindertag

Am 1.Juni haben wir in unserem Kindergarten den Kindertag gefeiert. Vormittags waren unsere Jüngsten mit den Erzieher/-innen im Brosepark, da wurde mit Seifenblasen, Konfetti, Spiel und Spaß auf der Wiese gefeiert. Da ja der 1. Juni in diesem Jahr ein Mittwoch war, haben unsere „Großen“ den Kindertag im Wald verbracht.

Am Nachmittag wurde dann jedoch zur Freude aller Kinder, gemeinsam im Garten gespielt, balanciert, Riesenseifenblasen gemacht und nach Musik getanzt. Bis das Gewitter kam und dem Spaß ein Ende machen wollte, doch unsere Kinder und Erzieher/-innen ließen sich die Freude nicht nehmen und haben einfach im Flur weiter gefeiert.

Muttertag

Am 8. Mai war in diesem Jahr Muttertag. Wie auch immer man zu diesem Tag steht, da ja doch eigentlich jeder Tag in unserem Leben Muttertag ist, es gibt doch nichts wunderbareres, als ein freudiges „Mama“ aus dem Mund eines Kindes, so ist doch der Muttertag im Mai immer etwas besonderes.

In vielen Kindergärten wird im Vorfeld dieses Tages gebastelt, gemalt und gesungen , um den Mamas am 2. Sonntag im Mai eine besondere Freude zu machen. In diesem Jahr haben sich die Kinder in unserer Kita mit Ihrem Erzieher etwas ganz besonderes ausgedacht. An einem Baumstamm wurde geschnitzt, gefeilt und gemalt, so dass ein besonders großes Herz entstanden ist. Dieses Herz haben alle Kinder noch mit einem Abdruck ihrer Finger versehen und damit haben wir nun eine Statue im Garten, die jeden Tag zum Muttertag werden lässt.

Waldtage

Jeden Mittwoch macht sich eine Kindergruppe aus dem Elementarbereich auf den Weg in den Botanischen Garten in Pankow. Alle Waldkinder sind mit einem Rucksack, Getränken und guten Schuhen im Bus unterwegs in den Wald. Die Erzieher/-innen und ein ehrenamtlicher Opa begleiten die Kinder bei ihren Erkundungstouren über Wiesen und Wege. Die Kinder klettern auf Bäume und erkunden die Natur mit allen Sinnen.

Im Wald angekommen findet erstmal ein Morgenkreis auf der Wiese, mit Gesang, Spiel und dem Sonnengruß statt. Dann besprechen die Erzieher/-innen mit den Kindern die Waldregeln. Jedes Kind darf eine Regel sagen. Da es aber meist nicht so viele Regeln gibt, wie Kinder, werden die wichtigsten Regeln auch gern zweimal gesagt. Nach dem Kreis zieht die Gruppe los und da die Kinder viel erkunden müssen, gibt es natürlich auch immer wieder Haltepunkte, an denen die Gruppe sich sammelt. Ein wichtiger Haltepunkt sind die Kletterbäume. Eine Regel ist, wir steigen nur auf Äste, die so dick sind wie unser Arm. Zum Glück sind die Erzieher/-innen auch mutig und können hinterher klettern.

Ein weiterer Haltepunkt ist der stille Pfad und der Futterplatz der Rehe. An allen Haltepunkten kann geschnitzt werden. Beim Schnitzen achten die Kinder sehr genau darauf immer vom Körper weg das Messer zu führen. Auch wissen die Kinder wie wichtig jeder noch so kleine Käfer für die Natur ist und daher wird viel beobachtet, aber kein Tier wird verletzt. Die Achtung vor unserer Schöpfung ist uns an den Waldtagen sehr wichtig.

Genauso wie das soziale Miteinander. Da die Kinder sehr frei in der Gruppe unterwegs sind und auch gern mal in den Büschen auf Erkundung gehen, gibt es den Rabenruf, den können alle Erzieher/-innen. Mit diesem Ruf findet die Gruppe immer wieder zusammen. Ein Tag im Wald ist für alle Kinder ein wunderbares Erlebnis, daher gibt es auch zu jeder Jahreszeit in unserer Kita eine Waldwoche. In der Waldwoche gehen wir mit den Kindern für drei Tage vom Morgen bis zum Nachmittag in den Wald. Wir freuen uns schon auf unsere nächste Waldwoche vom 06.07.2022 bis zum 08.07.2022.

Die Donnerkinder“ – pädagogische Arbeit im Jahr vor der Schule

Der Übergang in die Schule beginnt weit vor dem eigentlichen Schuleintritt und reicht weit in die Schulzeit hinein. Wir Pädagog/-innen sehen es als unsere zentrale Aufgabe im letzten Kitajahr an, diesen Übergang zu begleiten und zu gestalten, in einer gut dosierten Mischung aus Kontinuität und Wechsel. „Je mehr sich das Kind als selbstwirksam erlebt und je mehr es in seinem bisherigen Leben die Erfahrung gemacht hat, dass es Situationen aktiv mitgestalten kann, desto eher wird es die Anforderungen des Übergangs bewältigen und an ihnen wachsen können“ (Berliner Bildungsprogramm 2014, S. 60).

„DONNERKINDER“ – so nennen sich die Kinder in unserem Kindergarten im letzten Kitajahr. Auf ihre Interessen und Fähigkeiten ausgerichtete regelmäßige Aktivitäten und Projekte strukturieren das gesamte Jahr: Im Morgenkreis wecken wir das Interesse für Buchstaben und Zahlen, weiten den Radius für Unternehmungen in den Kiez hinein und besuchen beliebte Orte auf Spielplätzen und Parks. Einmal pro Woche gehen die Donnerkinder in die Erzählwerkstatt zum Freien Malen und Erzählen.

Von Mai bis Juli zelebrieren wir schließlich den Abschied der Donnerkinder mit besonderen Aktionen: Bei einem Kiezspaziergang machten die Kinder Erfahrungen im Lesen und Selberzeichnen von Plänen und Karten. Beim Besuch in Zofias Garten wurden Kartenkenntnisse gefordert, da wir den Weg nur durch die selbstgemalte Karte gefunden haben. Im Garten suchten die Kinder Kräuter und rührten einen großartigen Kräuterquark an. Ein Besuch im THW Buch machte den Kindern sehr viel Freude, da waren große Autos und schweres Werkzeug zu bewundern. In einer anderen Aktion entwarfen, bemalten und bügelten sie ihr eigenes T-Shirt. Auf einem Fahrradausflug der Donnerkinder in die Schönholzer Heide in Begleitung einiger sportlicher Eltern, haben die Kinder viele Aktionen und ein Picknick gemacht.

Mit diesem Schatz gemeinsamer Erlebnisse und verkörperter Erfahrungen haben in diesem Jahr 14 ganz unterschiedliche starke Kinder unsere Kita in Richtung Schule verlassen – wir freuen uns mit Euch und wünschen Euch alles Gute für Eure Schulzeit!

„Die Kirche ist so alt wie eine Oma“

Dieser Ausspruch von Zósia (Kind im Elementarbereich) fiel im Morgenkreis, als wir über den 150-jährigen Geburtstag unserer Gemeindekirche, unserer Friedenskirche, gesprochen haben. Wir überlegten ein Geschenk und wollten unsere Nachbarn beschenken. Denn was ist eine Kirche ohne Menschen. Das war in den letzten Wochen ein Höhepunkt im Kita-Alltag. Schnell waren die kleinen Hände bereit Mehl in die Schüssel zu schütten, Eier zu trennen, Butter hinzuzufügen, alles zu verrühren. So entstanden viele Muffins und alle waren gespannt, wie sie aus dem Ofen kamen. Gemeinsam besuchten wir unsere Nachbarn und überreichten das Geschenk. Schließlich ging es an einem Tag in die Kirche, um sie zu besichtigen. Die Kinder stellten mit Begeisterung die Glocken zum Läuten an. Manches wurde an der Kirche entdeckt. Kreativ waren die Kinder die ganze Woche unterwegs, indem die Kirche gemalt oder eigenhändig gezeichnet wurde. Ein Mobile mit den Motiven der Friedenskirche wurde hergestellt.

Im Singkreis legte sich ein Kind auf den Boden und durch einen Umriss des Kindes entstand mit Krepppapier ein Kreuz, welches deutlich machen sollte, dass der Grundriss der Kirche wie ein Kreuz aussieht. Zum Schluss stellten sich alle Kinder auf das Krepppapier und ahmten das Dach der Kirche nach. Alle sollten spüren: Wir Menschen sind die Kirche.

Ästhetisch-Künstlerische Bildung

US- Pop-Art Künstler James Rizzi

Die Beschäftigung mit Kunst ermutigt uns die (Um)Welt mit anderen Augen zu sehen und neue, verschiedene Betrachtungsweisen einzunehmen. 

Indem schon Kindergartenkinder die Werkzeuge ästhetischer Bildung gereicht bekommen, erfahren sie die Welt durch kreative und schöpferische Prozesse. Das Betrachten von Kunst und Bildern regt die Fantasie an. Daher wollen wir versuchen, Kinder für das Betrachten von Kunst zu begeistern. 

Denn, ästhetische Erfahrungen, wie das Betrachten von Kunstwerken, sind die Grundlage für den Aufbau kognitiver Strukturen. Die Beschäftigung mit Kunst und Kultur ist nicht nur wertvoll für die*den, die*der sie erschafft, sondern auch für die*den, die*der sie sich anschaut. 

Kinder, die schon früh mit Kunst in Berührung kommen, verfügen oftmals über mehr Ausdauer, sind toleranter und können sich besser ausdrücken. Das kreative Denken wird gefördert, ebenso wie die Fähigkeit, querzudenken. Komplexe, räumliche Aufgaben und abstrakte Ideen werden leichter gelöst.

Die Beschäftigung mit Ästhetik, Kunst(Geschichte) und Künstler:innen

  • Eröffnen von sinnlichen und damit entwicklungsgemäßen Zugängen zu unterschiedlichen Formen von Kunst 
  • fördern die Sinnesbildung in der frühen Entwicklungsphase durch Kunst
  • regt unterschiedliche kreative Ausdrucksformen und Gestaltungsprozesse an
  • fördert die sprachlichen Artikulation des Erlebten
  • fördert den Erwerb von Schlüsselkompetenzen wie Ich-Stärke, Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit, Beurteilungsfähigkeit, Lernbereitschaft, Wahrnehmungsfähigkeit, soziale und kreative Kompetenz als Problemlösungsfähigkeit, die sich auf alle Lebensbereiche bezieht (Selbst-, Sach-, und Sozialkompetenz). 

In dieser Woche haben wir den legendären Pop-Art-Künstler James Rizzi (1950-2011) aus New York kennengelernt und seine Kunst genauer betrachtet und versucht nachzuahmen.

„ The best art is a good heart” (Rizzi) 

Ostern 

Gemeinsam mit den Kindern werden die Feste und Feiern des Kirchenjahres vorbereitet und begangen. Sie sind fester Bestandteil in unserer Kindergartenarbeit, denn sie geben nicht nur Orientierung und helfen uns das Jahr zu strukturieren, sondern sie bieten eine Möglichkeit, sich mit dem eigenen Kulturkreis  auseinanderzusetzen und mit ihm vertrauter zu werden. Grundlage für unsere pädagogische Arbeit ist dabei der christliche Glaube, der in kindgerechter und zeitgemäßer Form vermittelt wird. 

Dem Osterfest geht zunächst einmal Fasching (und die Fastenzeit) voraus. Für die Kinder ist es immer ein großer Spaß, wenn sie sich verkleiden dürfen. Mit Musik, Luftschlangen, Spiel und gefüllten Pfannenkuchen haben wir den Fastnachtsdienstag in unserer Einrichtung gefeiert. 

Vor Palmsonntag haben wir begonnen mit den Kindern im Morgenkreis die Geschichte von Jesus bis hin zu Ostern vorzulesen.

Außerdem brauchte auch der Osterhase tatkräftige Unterstützung seitens der Kinder. Bevor er die Osternester verstecken konnte, haben wir im geholfen Osternester zu basteln und Ostereier zu färben. Besonders das Färben der Eier mit Zwiebelschalen war für einige Kinder besonders faszinierend. Dabei wurde immer mal wieder das Lied „Stups, der kleine Osterhase“ freudig angestimmt. 

Am Dienstag nach Ostermontag war es dann so weit. Wir gingen in den Brosepark, wo der Osterhase die Osternester gut versteckt hat. 

Wir wünschen Ihnen ein frohes Osterfest!

Es schneit!

„Es schneit! Es schneit!
Kommt alle aus dem Haus!
Die Welt, die Welt
sieht wie gepudert aus.

Es schneit! Es schneit!
Das müsst ihr einfach sehn!
Kommt mit! Kommt mit!
Wir wollen rodeln gehn.“

(Liedertext: Rolf Zuckowski)

„Bewegungsangebote beinhalten für Kinder viele Chancen, auch körperlich die eigene Wirksamkeit zu erfahren. Sie spüren am eigenen Körper, wie sie ihre Kraft einsetzten, wie sie Hindernisse bewältigen, ein Ziel durch die eigene Anstrengung erreichen können. (…).

Durch das eigene Tun etwas bewirken zu können, sichtbare und spürbare Effekte als selbst verursacht zu erleben, die Konsequenzen des eigenen Handelns erkennen zu können schaffen die Voraussetzungen, um Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufzubauen und zu einem positiven Selbstwertgefühl zu kommen“.

(Renate Zimmer: Bewegung als Motor des Lebens. nifbe -Expertise)

Rosmarie (Kindergartenkind; Name geändert), 5.3.2021

Das seh´ ich auf dem Bild:

„Wir sind Schlitten und Poporutsche gefahren. Das war sehr schön. Da hinten sind Jan und Amando (Kindergartenkinder, Namen geändert) mit dem Schlitten. Ganz dahinten bin ich. Mein Schneeanzug hat einen Waschbär-Reißverschluss, der ist golden und schwarz. Im Schnee lagen kleine Kieselsteine und Blätter. Da war Elisa (Kindergartenkind; Name geändert) und wollte losfahren mit mir!“

Singkreis im Kindergarten

Kinder können viel Spaß am gemeinsamen Singen haben – und ganz nebenbei wird dabei eine Vielzahl von Kompetenzen gefördert.

  • singen fördert Gemeinschaft
  • singen ermöglicht mehrdimensionales Hören, Erleben und Spüren
  • singen fördert spielerisch die Stimm- und Sprachbildung
  • singen hat einen bedeutsamen Einfluss auf die kindliche Entwicklung
  • singen schult die Körperwahrnehmung
  • und vieles mehr

Deshalb wollen wir (trotz momentan erschwerten Bedingungen) das gemeinsame Singen für Ihre Kindern ermöglichen. Der Singkreis findet vorzugsweise im Freien statt.

Der verlorene Groschen

Lutherbibel 20171 ; Lukas 15, 8-10

Es nahten sich ihm aber alle Zöllner und Sünder, um ihn zu hören. 2 Und die Pharisäer und die Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt die Sünder an und isst mit ihnen.

Vom verlorenen Groschen. Oder welche Frau, die zehn Silbergroschen hat und einen davon verliert, zündet nicht ein Licht an und kehrt das Haus und sucht mit Fleiß, bis sie ihn findet? 9 Und wenn sie ihn gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen und spricht: Freut euch mit mir; denn ich habe meinen Silbergroschen gefunden, den ich verloren hatte. 10 So, sage ich euch, ist Freude vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.

In unserem heutigen Singkreis wurde eine Geschichte (ein Gleichnis) aus der Bibel aufgegriffen, die in Lukas 15, 8-10 steht. Sie wurde spielerisch erzählt und hat uns verdeutlich, dass DU Gott wichtig bist.

Passend dazu wurde das Lied „Volltreffer“ eingeführt, das unterstreicht, wie wunderbar gemacht und wertvoll du bist.

Das Lied „Einfach spitze“ wird immer zu Beginn unseres gemeinsamen Singkreises gesungen.