Kindergarten Alltag

Unser Kindergarten feiert Geburtstag

Am Freitag, den 02.09.2022 feierte unsere Kita ihren 5. Geburtstag. Die Kinder, Eltern, Gemeindevertreter und Familien trafen sich um vier Uhr im Garten des Kindergartens. Die Erziehr/-innen und Kinder hatten den Garten, das Haus und den Zaun bunt geschmückt und allen Kindern war klar, wer Geburtstag hat bekommt Geschenke. So hat der Kindergarten zu seinem 5. Geburtstag einen kleinen Apfelbaum geschenkt bekommen. Ganz im Sinne von Martin Luther: „Und wenn morgen die Welt unterginge, würd ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“ dieses Zitat wurde dem Reformator zugeschrieben und auch wenn er es nicht so gesagt hat, so entspricht doch der Gedanke unserem christlichen Glauben. Für das Bäumchen beraten wir nun, auf welchem Platz in unserem Garten es gut gedeihen kann.

Natürlich kam auch ausser dem Geschenk die Torte von Cornelia Winter- Barnstedt aus dem GKR, die vielen lustigen Spiele, die kreativen Bastelein und das Kinderschminken gut bei den Kindern an. Zum Beginn unsere Feier und am Ende wurde gesungen und bei den Liedern konnte man hören, dass nicht nur unsere Kinder tolle Singstimmen haben. Besonderen Dank für dieses schöne Fest geht natürlich an die Erzieher/-innen und die vielen Eltern, die für ein so leckeres Buffet gesorgt haben. Alle Gäste und Mitwirkende haben festgestellt, das war ein wirklich gelungenes Fest.

Speiseplan

19.09.-21.10.2022

Montag, 19.09.Dienstag, 20.09.Mittwoch, 21.09.Donnerstag, 22.09.Freitag, 23.09.Ausgewählt:
Möhren- Zucchini-Eintopf KartoffelbrotVeganes Chili sin CarneMakkaroni mit TomatenbasilikumsoßePaella Apfel- MöhrensalatKartoffel-Käse Suppe Gebratenes HackfleischVon den Kindern und Erziehern der grünen Gruppe
Montag 26.09.Dienstag, 27.09.Mittwoch, 28.09.Donnerstag, 29.09.Freitag, 30.09. 
Spirelli Rote Maissoße ReibekäseGeflüg. Schnitzel Mischgemüse KartoffelnLinseneintopf ½ WienerTomatenreis Tofu KrautsalatAlaskaseelachsfilet Dillsoße RisottoVon den Kindern und Erziehern der roten Gruppe
Montag, 03.10. FeiertagDienstag, 04.10.Mittwoch, 05.10.Donnerstag, 06.10.Freitag, 07.10. 
Die Kita ist geschlossenEierkuchen Zucker & Zimt Aprikosen- ApfelmusLeipziger Allerlei KartoffelnKürbiscremesuppe Geröstete KürbiskernePastinaken-Kartoffel- GulaschVon den Kindern und Erziehern der gelben Gruppe
Montag, 10.10.Dienstag, 11.10.Mittwoch, 12.10.Donnerstag, 13.10.Freitag, 14.10. 
Tomaten- Kichererbsen Gemüse CouscousHühnerfrikassee RisottoGegrilltes Gemüse KartoffelnKartoffelcremesuppe ½ Geflügel Wiener WürstchenBackfisch (Lachs) Fenchel- Orangen- soße ReisVon den Kindern und Erziehern der gelben Gruppe
Montag, 17.10.Dienstag. 18.10.Mittwoch, 19.10.Donnerstag, 20.10.Freitag, 21.10. 
Schleifchennudeln ChampingnonsahnesoßeMilchnudelnSpirelli Tomatenbasilikumssoße Geriebener KäseRüherei Stampfkartoffeln GurkensalatKürbiseintopfVon den Kindern und Erziehern der blauen Gruppe

15.08.-16.09.2022

Montag, 15.08.Dienstag, 16.08.Mittwoch, 17.08.Donnerstag, 18.08.Freitag, 19.08.Ausgewählt:
Indische Kartoffelsuppe KartoffelbrotHausgemachte Boulette Erbsen KartoffelnKartoffelpuffer mit Zucker und Zimt ApfelmusSpirelli mit Roter MaissoßeSeelachsfilet mit Currykokossoße & ReisDurch den Essensanbieter
Montag,22.08.Dienstag, 23.08.Mittwoch, 24.08.Donnerstag, 25.08.Freitag, 26.08. 
Schleifchennudeln mit Käsesahnesoße  Putengeschnetzeltes mit Apfel- Möhrensoße Risotto Dicker Linseneintopf ½ WienerRigatone mit Mexikanischer Soße & ReibekäseOfen Lachs auf Gemüsebett (Spinat, Kartoffeln)Von den Kindern und Erziehern der roten Gruppe
Montag, 29.08.Dienstag, 30.08.2022Mittwoch, 31.08.Donnerstag, 01.09.Freitag, 02.09. 
Gemüseeintopf mit Reis Und frischen KräuternDie Kita ist geschlossenOmas Kartoffelcremesuppe ½ WienerPeruanisches KartoffelragoutBratkartoffeln mit Gurkensalat und NußtofuVon den Kindern und Erziehern der grünen Gruppe
Montag, 05.09.Dienstag, 06.09.Mittwoch, 07.09.Donnerstag, 08.09.Freitag, 09.09. 
Spirelli mit Brokkoli-SahnesoßeMilchreis mit Zucker und Zimt ApfelmusMakkaroni mit Gemüsebolonese und KäseEintopf nach Wikinger Art FladenbrotFischstäbchen mit Tomatensoße & ReisVon den Kindern und Erziehern der blauen Gruppe
Montag, 12.09.Dienstag. 13.09.Mittwoch, 14.09.Donnerstag, 15.09.Freitag, 16.09. 
Tofuscheiben mit Mischgemüse & CouscousVegane Bratwurst mit Curry- Tomatensoße & KartoffelnMöhren- Orangencreme- Suppe QuarkbrötchenVeganer Wurstgulasch mit KartoffelnTomatencremesuppe CroutonsVon den Kindern und Erziehern der gelben Gruppe

1. Juni Kindertag

Am 1.Juni haben wir in unserem Kindergarten den Kindertag gefeiert. Vormittags waren unsere Jüngsten mit den Erzieher/-innen im Brosepark, da wurde mit Seifenblasen, Konfetti, Spiel und Spaß auf der Wiese gefeiert. Da ja der 1. Juni in diesem Jahr ein Mittwoch war, haben unsere „Großen“ den Kindertag im Wald verbracht.

Am Nachmittag wurde dann jedoch zur Freude aller Kinder, gemeinsam im Garten gespielt, balanciert, Riesenseifenblasen gemacht und nach Musik getanzt. Bis das Gewitter kam und dem Spaß ein Ende machen wollte, doch unsere Kinder und Erzieher/-innen ließen sich die Freude nicht nehmen und haben einfach im Flur weiter gefeiert.

Muttertag

Am 8. Mai war in diesem Jahr Muttertag. Wie auch immer man zu diesem Tag steht, da ja doch eigentlich jeder Tag in unserem Leben Muttertag ist, es gibt doch nichts wunderbareres, als ein freudiges „Mama“ aus dem Mund eines Kindes, so ist doch der Muttertag im Mai immer etwas besonderes.

In vielen Kindergärten wird im Vorfeld dieses Tages gebastelt, gemalt und gesungen , um den Mamas am 2. Sonntag im Mai eine besondere Freude zu machen. In diesem Jahr haben sich die Kinder in unserer Kita mit Ihrem Erzieher etwas ganz besonderes ausgedacht. An einem Baumstamm wurde geschnitzt, gefeilt und gemalt, so dass ein besonders großes Herz entstanden ist. Dieses Herz haben alle Kinder noch mit einem Abdruck ihrer Finger versehen und damit haben wir nun eine Statue im Garten, die jeden Tag zum Muttertag werden lässt.

Waldtage

Jeden Mittwoch macht sich eine Kindergruppe aus dem Elementarbereich auf den Weg in den Botanischen Garten in Pankow. Alle Waldkinder sind mit einem Rucksack, Getränken und guten Schuhen im Bus unterwegs in den Wald. Die Erzieher/-innen und ein ehrenamtlicher Opa begleiten die Kinder bei ihren Erkundungstouren über Wiesen und Wege. Die Kinder klettern auf Bäume und erkunden die Natur mit allen Sinnen.

Im Wald angekommen findet erstmal ein Morgenkreis auf der Wiese, mit Gesang, Spiel und dem Sonnengruß statt. Dann besprechen die Erzieher/-innen mit den Kindern die Waldregeln. Jedes Kind darf eine Regel sagen. Da es aber meist nicht so viele Regeln gibt, wie Kinder, werden die wichtigsten Regeln auch gern zweimal gesagt. Nach dem Kreis zieht die Gruppe los und da die Kinder viel erkunden müssen, gibt es natürlich auch immer wieder Haltepunkte, an denen die Gruppe sich sammelt. Ein wichtiger Haltepunkt sind die Kletterbäume. Eine Regel ist, wir steigen nur auf Äste, die so dick sind wie unser Arm. Zum Glück sind die Erzieher/-innen auch mutig und können hinterher klettern.

Ein weiterer Haltepunkt ist der stille Pfad und der Futterplatz der Rehe. An allen Haltepunkten kann geschnitzt werden. Beim Schnitzen achten die Kinder sehr genau darauf immer vom Körper weg das Messer zu führen. Auch wissen die Kinder wie wichtig jeder noch so kleine Käfer für die Natur ist und daher wird viel beobachtet, aber kein Tier wird verletzt. Die Achtung vor unserer Schöpfung ist uns an den Waldtagen sehr wichtig.

Genauso wie das soziale Miteinander. Da die Kinder sehr frei in der Gruppe unterwegs sind und auch gern mal in den Büschen auf Erkundung gehen, gibt es den Rabenruf, den können alle Erzieher/-innen. Mit diesem Ruf findet die Gruppe immer wieder zusammen. Ein Tag im Wald ist für alle Kinder ein wunderbares Erlebnis, daher gibt es auch zu jeder Jahreszeit in unserer Kita eine Waldwoche. In der Waldwoche gehen wir mit den Kindern für drei Tage vom Morgen bis zum Nachmittag in den Wald. Wir freuen uns schon auf unsere nächste Waldwoche vom 06.07.2022 bis zum 08.07.2022.

Waldwoche Sommer 2022

Vom 06.07.2022 bis zum 08.07.2022 fand unsere Sommerwaldwoche im Blankenburger Forst statt. Alle „Großen Kinder“ der oberen Etage haben sich morgens um 9:00 Uhr mit Rucksack und wetterfester Kleidung im Kindergarten getroffen. Viel war zu organisieren und die Erzieher/-innen haben diese Tage schon Wochen vorher geplant. In den Tagen haben die Kinder wieder viel erleben können.

Aus Efeu wurde Seife zum Reinigen der Hände geschüttelt, jeder Käfer wurde ganz genau betrachtet, auf Bäume wurde geklettert, ein Baumhaus wurde gebaut, auf einem Hochstand wurde mit einem Fernglas Ausschau gehalten, auf einem Sandabhang wurde geklettert, der eigene Baum wurde mit Kreide bemalt und riesige Hölzer wurden transportiert. Am Nachmittag waren wir mit den zufriedenen und müden Kindern zurück im Kindergarten und alle fanden, die drei Tage im Wald , die waren echt toll.

Die Donnerkinder“ – pädagogische Arbeit im Jahr vor der Schule

Der Übergang in die Schule beginnt weit vor dem eigentlichen Schuleintritt und reicht weit in die Schulzeit hinein. Wir Pädagog/-innen sehen es als unsere zentrale Aufgabe im letzten Kitajahr an, diesen Übergang zu begleiten und zu gestalten, in einer gut dosierten Mischung aus Kontinuität und Wechsel. „Je mehr sich das Kind als selbstwirksam erlebt und je mehr es in seinem bisherigen Leben die Erfahrung gemacht hat, dass es Situationen aktiv mitgestalten kann, desto eher wird es die Anforderungen des Übergangs bewältigen und an ihnen wachsen können“ (Berliner Bildungsprogramm 2014, S. 60).

„DONNERKINDER“ – so nennen sich die Kinder in unserem Kindergarten im letzten Kitajahr. Auf ihre Interessen und Fähigkeiten ausgerichtete regelmäßige Aktivitäten und Projekte strukturieren das gesamte Jahr: Im Morgenkreis wecken wir das Interesse für Buchstaben und Zahlen, weiten den Radius für Unternehmungen in den Kiez hinein und besuchen beliebte Orte auf Spielplätzen und Parks. Einmal pro Woche gehen die Donnerkinder in die Erzählwerkstatt zum Freien Malen und Erzählen.

Von Mai bis Juli zelebrieren wir schließlich den Abschied der Donnerkinder mit besonderen Aktionen: Bei einem Kiezspaziergang machten die Kinder Erfahrungen im Lesen und Selberzeichnen von Plänen und Karten. Beim Besuch in Zofias Garten wurden Kartenkenntnisse gefordert, da wir den Weg nur durch die selbstgemalte Karte gefunden haben. Im Garten suchten die Kinder Kräuter und rührten einen großartigen Kräuterquark an. Ein Besuch im THW Buch machte den Kindern sehr viel Freude, da waren große Autos und schweres Werkzeug zu bewundern. In einer anderen Aktion entwarfen, bemalten und bügelten sie ihr eigenes T-Shirt. Auf einem Fahrradausflug der Donnerkinder in die Schönholzer Heide in Begleitung einiger sportlicher Eltern, haben die Kinder viele Aktionen und ein Picknick gemacht.

Mit diesem Schatz gemeinsamer Erlebnisse und verkörperter Erfahrungen haben in diesem Jahr 14 ganz unterschiedliche starke Kinder unsere Kita in Richtung Schule verlassen – wir freuen uns mit Euch und wünschen Euch alles Gute für Eure Schulzeit!

„Die Kirche ist so alt wie eine Oma“

Dieser Ausspruch von Zósia (Kind im Elementarbereich) fiel im Morgenkreis, als wir über den 150-jährigen Geburtstag unserer Gemeindekirche, unserer Friedenskirche, gesprochen haben. Wir überlegten ein Geschenk und wollten unsere Nachbarn beschenken. Denn was ist eine Kirche ohne Menschen. Das war in den letzten Wochen ein Höhepunkt im Kita-Alltag. Schnell waren die kleinen Hände bereit Mehl in die Schüssel zu schütten, Eier zu trennen, Butter hinzuzufügen, alles zu verrühren. So entstanden viele Muffins und alle waren gespannt, wie sie aus dem Ofen kamen. Gemeinsam besuchten wir unsere Nachbarn und überreichten das Geschenk. Schließlich ging es an einem Tag in die Kirche, um sie zu besichtigen. Die Kinder stellten mit Begeisterung die Glocken zum Läuten an. Manches wurde an der Kirche entdeckt. Kreativ waren die Kinder die ganze Woche unterwegs, indem die Kirche gemalt oder eigenhändig gezeichnet wurde. Ein Mobile mit den Motiven der Friedenskirche wurde hergestellt.

Im Singkreis legte sich ein Kind auf den Boden und durch einen Umriss des Kindes entstand mit Krepppapier ein Kreuz, welches deutlich machen sollte, dass der Grundriss der Kirche wie ein Kreuz aussieht. Zum Schluss stellten sich alle Kinder auf das Krepppapier und ahmten das Dach der Kirche nach. Alle sollten spüren: Wir Menschen sind die Kirche.

Ästhetisch-Künstlerische Bildung

US- Pop-Art Künstler James Rizzi

Die Beschäftigung mit Kunst ermutigt uns die (Um)Welt mit anderen Augen zu sehen und neue, verschiedene Betrachtungsweisen einzunehmen. 

Indem schon Kindergartenkinder die Werkzeuge ästhetischer Bildung gereicht bekommen, erfahren sie die Welt durch kreative und schöpferische Prozesse. Das Betrachten von Kunst und Bildern regt die Fantasie an. Daher wollen wir versuchen, Kinder für das Betrachten von Kunst zu begeistern. 

Denn, ästhetische Erfahrungen, wie das Betrachten von Kunstwerken, sind die Grundlage für den Aufbau kognitiver Strukturen. Die Beschäftigung mit Kunst und Kultur ist nicht nur wertvoll für die*den, die*der sie erschafft, sondern auch für die*den, die*der sie sich anschaut. 

Kinder, die schon früh mit Kunst in Berührung kommen, verfügen oftmals über mehr Ausdauer, sind toleranter und können sich besser ausdrücken. Das kreative Denken wird gefördert, ebenso wie die Fähigkeit, querzudenken. Komplexe, räumliche Aufgaben und abstrakte Ideen werden leichter gelöst.

Die Beschäftigung mit Ästhetik, Kunst(Geschichte) und Künstler:innen

  • Eröffnen von sinnlichen und damit entwicklungsgemäßen Zugängen zu unterschiedlichen Formen von Kunst 
  • fördern die Sinnesbildung in der frühen Entwicklungsphase durch Kunst
  • regt unterschiedliche kreative Ausdrucksformen und Gestaltungsprozesse an
  • fördert die sprachlichen Artikulation des Erlebten
  • fördert den Erwerb von Schlüsselkompetenzen wie Ich-Stärke, Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit, Beurteilungsfähigkeit, Lernbereitschaft, Wahrnehmungsfähigkeit, soziale und kreative Kompetenz als Problemlösungsfähigkeit, die sich auf alle Lebensbereiche bezieht (Selbst-, Sach-, und Sozialkompetenz). 

In dieser Woche haben wir den legendären Pop-Art-Künstler James Rizzi (1950-2011) aus New York kennengelernt und seine Kunst genauer betrachtet und versucht nachzuahmen.

„ The best art is a good heart” (Rizzi) 

Ostern 

Gemeinsam mit den Kindern werden die Feste und Feiern des Kirchenjahres vorbereitet und begangen. Sie sind fester Bestandteil in unserer Kindergartenarbeit, denn sie geben nicht nur Orientierung und helfen uns das Jahr zu strukturieren, sondern sie bieten eine Möglichkeit, sich mit dem eigenen Kulturkreis  auseinanderzusetzen und mit ihm vertrauter zu werden. Grundlage für unsere pädagogische Arbeit ist dabei der christliche Glaube, der in kindgerechter und zeitgemäßer Form vermittelt wird. 

Dem Osterfest geht zunächst einmal Fasching (und die Fastenzeit) voraus. Für die Kinder ist es immer ein großer Spaß, wenn sie sich verkleiden dürfen. Mit Musik, Luftschlangen, Spiel und gefüllten Pfannenkuchen haben wir den Fastnachtsdienstag in unserer Einrichtung gefeiert. 

Vor Palmsonntag haben wir begonnen mit den Kindern im Morgenkreis die Geschichte von Jesus bis hin zu Ostern vorzulesen.

Außerdem brauchte auch der Osterhase tatkräftige Unterstützung seitens der Kinder. Bevor er die Osternester verstecken konnte, haben wir im geholfen Osternester zu basteln und Ostereier zu färben. Besonders das Färben der Eier mit Zwiebelschalen war für einige Kinder besonders faszinierend. Dabei wurde immer mal wieder das Lied „Stups, der kleine Osterhase“ freudig angestimmt. 

Am Dienstag nach Ostermontag war es dann so weit. Wir gingen in den Brosepark, wo der Osterhase die Osternester gut versteckt hat. 

Wir wünschen Ihnen ein frohes Osterfest!

Es schneit!

„Es schneit! Es schneit!
Kommt alle aus dem Haus!
Die Welt, die Welt
sieht wie gepudert aus.

Es schneit! Es schneit!
Das müsst ihr einfach sehn!
Kommt mit! Kommt mit!
Wir wollen rodeln gehn.“

(Liedertext: Rolf Zuckowski)

„Bewegungsangebote beinhalten für Kinder viele Chancen, auch körperlich die eigene Wirksamkeit zu erfahren. Sie spüren am eigenen Körper, wie sie ihre Kraft einsetzten, wie sie Hindernisse bewältigen, ein Ziel durch die eigene Anstrengung erreichen können. (…).

Durch das eigene Tun etwas bewirken zu können, sichtbare und spürbare Effekte als selbst verursacht zu erleben, die Konsequenzen des eigenen Handelns erkennen zu können schaffen die Voraussetzungen, um Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufzubauen und zu einem positiven Selbstwertgefühl zu kommen“.

(Renate Zimmer: Bewegung als Motor des Lebens. nifbe -Expertise)

Rosmarie (Kindergartenkind; Name geändert), 5.3.2021

Das seh´ ich auf dem Bild:

„Wir sind Schlitten und Poporutsche gefahren. Das war sehr schön. Da hinten sind Jan und Amando (Kindergartenkinder, Namen geändert) mit dem Schlitten. Ganz dahinten bin ich. Mein Schneeanzug hat einen Waschbär-Reißverschluss, der ist golden und schwarz. Im Schnee lagen kleine Kieselsteine und Blätter. Da war Elisa (Kindergartenkind; Name geändert) und wollte losfahren mit mir!“

Weihnachtsgeschichte

Aus: Die große Kees de Kort-Bibel (Deutsche Bibelgesellschaft)

…“ In Betlehem ist kein Platz. Sie müssen in einem Stall schlafen. Dort bekommt Maria ihr Kind. Es ist ein Junge. Sie gibt ihm den Namen Jesus. Sie wickelt ihn in Windeln. Sie legt ihn in eine Futterkrippe.“ (Haug, 2013, S.105)

… “ Der Engel sagt: >Fürchtet euch nicht! Ich bringe euch große Freude. Der Heiland ist geboren. Heute, in Betlehem. Geht und sucht ihn! Er liegt als Kind in einer Krippe, in Windeln gewickelt<. Auf einmal sind da noch viel mehr Engel. Sie singen: >Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden! Gott hat die Menschen lieb<.“ (Haug, 2013, S.108 f)

… „Sie haben Geschenke mitgebracht. Es sind kostbare Geschenke, wie für einen König. Sie schenken dem Kind Gold, Weihrauch und Myrrhe.“ (Haug, 2013, S.115)

Adventszeit

„In der Weihnachtbäckerei gibt es manche Leckerei, zwischen Mehl und Milch macht so mancher Knilch eine riesengroße Kleckerei.“ So, wie es Rolf Zuckowski in diesen Zeilen besingt, kann man sich ungefähr die Adventszeit bei uns heuer vorstellen. Gerade der Duft von Vanille, Zimt und anderen wohlriechenden Aromen, die in der Luft liegen, versetzt eine*n in die Vorweihnachtszeit, aber auch die eifrigen Vorbereitungen wie eben das Backen von Weihnachtsplätzchen, das Basteln von Sternen und weitere Weihnachtsdekoration und das Lernen von Weihnachtsliedern, ließen die Vorfreude auf das Weihnachtsfest größer und das Warten erträglicher werden lassen.  

Sowohl die Kleinen als auch die Großen haben einige Weihnachtsplätzchenrezepte ausprobiert und gebacken. Dabei wurde eifrig abgewogen, geknetet, ausgerollt, ausgestochen, aber auch gesungen und ab und zu auch mal genascht. Beim Backen (im Kindergarten) können die Kinder noch erleben, wie die Plätzchen (Backwaren) aus „natürlichen“ Lebensmittel hergestellt werden. Sie können an der Zubereitung mitwirken und so die Prozesse der Verarbeitung der Lebensmittel, des Backens kennen lernen. Darüber hinaus ermöglicht Backen (und Kochen) Folgendes:

  • Sich etwas ausdenken und miteinander besprechen (Vorfreude/Fantasie);
  • lernen, was möglich ist, was nicht;
  • Bezug zur Nahrung herstellen (Information und Wissen darüber, woher die Nahrung kommt);
  • Planen und einkaufen (Nahrungsmittel kennen lernen, mit Geld umgehen können);
  • Informationen über Produkte sammeln, Kochanweisungen auf Packung lesen (Sprache);
  • Die Küche und alles, was sie beinhaltet, kennen lernen;
  • Koch- und Backvorgänge beobachten und begreifen (Physik, Chemie);
  • Warten können- Geduld haben;
  • Dekoration, Tisch decken (Esskultur, Gemeinschaft, Kreativität):
  • Genießen des Essens (Lebensfreude, Sinneserfahrungen, positive Gefühle)

(aus Kochen und Backen im Kindergarten (kindergartenpaedagogik.de)

Advent ist die Zeit des Wartens- das Warten auf die Ankunft Jesu. Dabei hilft uns der Adventkalender die Tage bis zu Heilig Abend zu zählen. Dieses Jahr wurde unser großes Fenster jeden Tag mit einer weiteren Person/ einem weiteren Gegenstand bestückt, sodass am Ende die ganze Weihnachtsgeschichte abgebildet wurde.

Das Zuhören der Weihnachtsgeschichte verhalf uns auch immer wieder zur Ruhe zu kommen und die besonderen stillen Momente in der Adventszeit genießen zu könne. (Leider ist die Adventszeit allzu oft viel zu hektisch).  

Wir wünschen allen Kindern und Ihren Familien ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, auch wenn es dieses Jahr anders sein wird.  

Frohe und gesegnete Weihnachten!

11.11.2020

Sankt Martin

St. Martin, St. Martin, St. Martin
ritt durch Schnee und Wind,
sein Ross, das trug ihn fort geschwind.
St. Martin ritt mit leichtem Mut,
sein Mantel deckt ihn warm und gut
.

Durch seine selbstlose Tat für den Bettler wurde Martin zum Symbol für Bescheidenheit, Nächstenliebe und Großzügigkeit. Deshalb feiert man noch heute an seinem Todestag, dem 11. November, das Martinsfest. Die Werte, die die Geschichte vom Sankt Martin und dem Bettler verdeutlicht, tragen dazu bei, die moralische Entwicklung der Kindergartenkinder zu fördern.

Wir haben die Geschichte mit den Kindern thematisiert und anhand des Kamishibais (Erzähltheater) erzählt. Im Rollenspiel konnten die Kinder die Geschichte nachempfinden und so bemerken, warum das Handeln von Sankt Martin so besonders war. So gab es auch vielzählige Gesprächsanlässe, zum fairen Teilen.  

Weil Sankt Martin durch sein ehrenhaftes Handeln so viel Licht ins Dunkel gebracht hat, findet ihm zu Ehren auch heute noch ein Laternenumzug statt. Aber auch andere Bräuche, wie die des „Weckmanns“/ „Dambeideis“ haben sich an diesem Tag etabliert, sodass auch wir dieses Hefegebäck in Vorbereitung auf das Martinsfest gemeinsam mit den Kindern gebacken haben.

Die Krippenkinder haben das Martinsfest am Vormittag gefeiert, die Kinder im Elementarbereich feierten es abends im Garten bei einem herrlichen Martinsfeuer, Kinderpunsch und Gesang. Es war schön zu sehen, wie die Laternen im Dunkeln in unterschiedlichen Farben leuchteten.

Leider mussten wir dieses Jahr den Martinsumzug in kleinerer Runde, ohne Eltern, feiern. Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder gemeinsam mit unseren Laternen durch die Straßen auf und nieder gehen können.

Hier finden Sie unsere St. Martins-Lieder, die wir mit den Kindern gesungen haben. Weitere sind auf dieser hier zu finden.

Und wenn ihr wissen wollt, warum manche Weckmänner einen Pfeife haben, dann folgt hier der Maus

Singkreis im Kindergarten

Kinder können viel Spaß am gemeinsamen Singen haben – und ganz nebenbei wird dabei eine Vielzahl von Kompetenzen gefördert.

  • singen fördert Gemeinschaft
  • singen ermöglicht mehrdimensionales Hören, Erleben und Spüren
  • singen fördert spielerisch die Stimm- und Sprachbildung
  • singen hat einen bedeutsamen Einfluss auf die kindliche Entwicklung
  • singen schult die Körperwahrnehmung
  • und vieles mehr

Deshalb wollen wir (trotz momentan erschwerten Bedingungen) das gemeinsame Singen für Ihre Kindern ermöglichen. Der Singkreis findet vorzugsweise im Freien statt.

Der verlorene Groschen

Lutherbibel 20171 ; Lukas 15, 8-10

Es nahten sich ihm aber alle Zöllner und Sünder, um ihn zu hören. 2 Und die Pharisäer und die Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt die Sünder an und isst mit ihnen.

Vom verlorenen Groschen. Oder welche Frau, die zehn Silbergroschen hat und einen davon verliert, zündet nicht ein Licht an und kehrt das Haus und sucht mit Fleiß, bis sie ihn findet? 9 Und wenn sie ihn gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen und spricht: Freut euch mit mir; denn ich habe meinen Silbergroschen gefunden, den ich verloren hatte. 10 So, sage ich euch, ist Freude vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.

In unserem heutigen Singkreis wurde eine Geschichte (ein Gleichnis) aus der Bibel aufgegriffen, die in Lukas 15, 8-10 steht. Sie wurde spielerisch erzählt und hat uns verdeutlich, dass DU Gott wichtig bist.

Passend dazu wurde das Lied „Volltreffer“ eingeführt, das unterstreicht, wie wunderbar gemacht und wertvoll du bist.

Das Lied „Einfach spitze“ wird immer zu Beginn unseres gemeinsamen Singkreises gesungen.